Vilniaus Šv.Teresės parapija
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Lietuva
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Die Theresienkirche

 

   _dsf0478.jpg 1633-1654 bauten die Unbeschuhten Karmeliter die für die hl. Theresia von Avila gewidmete Kirche, die sich heute in der engen Nachbarschaft mit der Aušros-Vartai-Kapelle (Kapelle im Morgemröte-Tor) befindet. Sie hat sich an ihr großes und geräumiges Kloster mit einigen Innenhöfen angelehnt.

    Die Unbeschuhten Karmeliter sind von der hl. Theresia von Avila und vom hl. Johannes vom Kreuz reformierte Karmeliter, die streng sich an der Albert-Regel und eigener Konstitution halten. Die hl. Theresia von Avila und der hl. Johannes vom Kreuz sind meistens auf dem Gebiet der Theologie berühmt worden: ihre Werke gelten bis heutzutage als die herrlichsten Mystiklehrbücher. 1626 siedelten die Unbeschuhten Karmeliter in Vilnius an, 1737 gründeten sie die litauische Kasimirprovinz. Nach den Aufständen von 1831 und 1864 hat die Zarenregierung alle Karmeliterkloster geschlossen. Sie sind in dem Zwischenkriegs-Litauen wiederaufgegründet worden.

    Bei Unterstützung der litauischen Adliger ließen sich die Karmeliter ein Kloster bauen, die Gebäude dessen sich längs der Stadtmauer im Territorium von drei Vierteln gruppierten. 1654 hat der Bischof von Vilnius  Jurgis Tiškevičius die Theresienkirche eingeweiht. Sie steht vor den durch die Mauer umgefassten Klostergebäuden, ihr Presbyteriumsteil verbindet sich mit dem Kloster.

        Den Bau der Kirche stiftete der Vizekanzler des Großfürstentums Litauen Steponas Pacas, projektierten die königlischen ArchitektenauŠros vartai 483.jpg Constante Tencalla und Giovanni Battista Gisleni. Der derzeitige Interieur ist in der zweiten Hälfte des 18. Jh. geschaffen. 1760-1764 malte der Vilniusser Maler Motiejus Sluščianskis die das Leben und Wirken der hl. Theresia darstellenden Fresken. 1783 ließ Motiejus Pociejus von der Seite der Aušros-Vartų-Straße eine Kapelle im Übergangsstil (vom Klassizismus in den Barock) zu bauen.              

    Die Theresienkirche war nie geschlossen gewesen. Nach der Schließung des Karmeliterklosters 1844 wurde die Kirche zusammen mit der Kapelle zur Prarreikirche.

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GEBET ZU MARIA IM TOR DER MORGENRÖTE


O meine Mutter, Allerheiligste Jungfrau Maria, Deiner Gnade und Deiner unsagbaren Barmherzigkeit bringe ich mich ganz dar heute und immer, und besonders in der Stunde meines Todes. Dir weihe ich meine Seele und mein Leib, die ganze Hoffnung und Freude, alle meine Leiden und Nöten! Mein Leben und sein Ende lege ich in Deine heilige Hände, damit all mein Tun und Treiben nach Deinem heiligen Wunsch und dem Willen Deines liebsten Sohnes richtiggemacht und geordnet wäre!
Amen.