Vilniaus Šv.Teresės parapija
Aušros vartų g. 14
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Lietuva
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Feiern und Feste
 

   _dsf0490.jpg Die erste besondere Feierlichkeit zu Ehren der Gottesmutter im Tor der Morgenröte ist nach dem Vilniusser Brand am 18. Mai 1706 veranstaltet worden. Viele Vilniusser sprachen von der erfahrenen Marias Hilfe, manche sogar behaupteten, zu sehen, wie Sie selbst, hoch über die Theresien-Kirche und Kapelle gestiegen, die Flammen löschte. Von dann an sammelten sich die Orchester des ganzen Vilnius jedes Jahr am 18. Mai freiwillig am Aušros-Tor und spielten von der Morgenröte an bis zur Abenddämmerung die herrlichsten Melodien zu Ehren der Allerheiligsten Jungfrau. Diese Sitte verschwand nach dem Brand der Holzkapelle im Jahre 1715.

    1735 fing man an, in der zweiten Novemberwoche das Fest der Obhut der Gottesmutter jährlich zu begehen. 1761 ist die Bruderschaft der Obhut der Allerheiligsten Jungfrau gegründet worden, die  Papst Klemens XIV. mit zwei Privilegien ausgestattet hat. Das erste Privileg hat die Ablässe für die Glieder am Tage der Eintretung in die Bruderschaft und am Festtag der Maria- Obhut geliehen. Mit dem zweiten Ablassprivileg wurde die hl. Messe für die gestorbenen Bruderschaftsglieder ausgestattet. Von dieser Zeit an wurde das Fest der Obhut von Maria zu dem feierlichen 8-tägigen Ablassfest der Aušros-Tor-Mutter-der-Barmherzigkeit. Das Ablassfest beendete die feierlich von den besten Stadtsängern und dem Stadtorchester ausgeführte Litanei. Heutzutage wird die große Obhutsablassfeier 8 Tage in der Novemberwoche begangen, in die der 16. des Monats gerät.

     Vor dem Palmensonntag sammeln sich Palmenhändler traditionell vor dem Aušros-Tor, in dem sie eine farbenreiche Schau schaffen, und am Palmensonntag werden diese künstlerischen, von den Leuten erworbenen Palmen in die Kirche mitgebracht, geweiht und in der Prozession getragen.

      Es ist auch eine alte Vilniusser Gewohnheit, die Prozession des Fronleichnamsfestes in der Aušros-Vartai-Kapelle abzuschließen. In der Sowjetzeiten ist die Prozession verboten, nach der Wiedergewinnung der Unabhängigkeit wiederbelebt worden.c14.jpg

      In der ganzen zweiten Hälfte des 20. Jh. bis auf diesen Tag wird täglich litauisch und polnisch die hl. Messe gehalten und die Lauretanische Litanei gesungen bzw. gesprochen, wobei die beiden Gemeinden gut miteinander auskommen und gemeinsam für die Pfarrei sorgen.

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GEBET ZU MARIA IM TOR DER MORGENRÖTE


O meine Mutter, Allerheiligste Jungfrau Maria, Deiner Gnade und Deiner unsagbaren Barmherzigkeit bringe ich mich ganz dar heute und immer, und besonders in der Stunde meines Todes. Dir weihe ich meine Seele und mein Leib, die ganze Hoffnung und Freude, alle meine Leiden und Nöten! Mein Leben und sein Ende lege ich in Deine heilige Hände, damit all mein Tun und Treiben nach Deinem heiligen Wunsch und dem Willen Deines liebsten Sohnes richtiggemacht und geordnet wäre!
Amen.


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