Vilniaus Šv.Teresės parapija
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Lietuva
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Votivgaben
b15.jpg      Die Votivgaben sind Dankzeichen der Gläubigen. Sie bezeugen die durch Fürsprache der Barmherzlichen Mutter erfahrenen Gnaden. Die Form der Votivgaben ist meistens sehr einfach - die Herzchen, kleine Figuren der Betenden, die Abbilder von Augen, Händen, Beinen. Die erste bekannte Votivgabe ist 1671 gespendet worden. Das musste wohl eine Tafel mit der Abbildung des wunderbaren Geschehens - der Rettung eines zu Tode gefallenen Kindes - sein. Die Votivgabe ist während einer der zahlreichen Vilniusser Feuersbrünste verlorengegangen. Es mussten aber auch frühere Dankzeichen sein, weil aus der Erzählung vom Wunder klar ist, dass die Eltern des gefallenen Knaben nichts unerhörtes in der Stadt getan haben, als sie um die Hilfe bei Aušros-Vartai-Maria gefleht haben.

     Am Ende des 18. Jh. gab es soviel Votivgaben, dass die Unbeschuhten Karmeliter für die Versilberung und Vergoldung des Antependiums (der Altarbekleidung) 51 am Altar hängenden Votivgaben bereitstellen konnten. 1808 wurde von den 37 Votivgaben ein Heiligenschrein für die Kapelle hergestellt. 1810 sind sogar 100 „alte" (des 18. Jh.) Votivgaben für die liturgischen Gefässe verwendetb17.jpg worden.

     Es gab immer mehr an Votivgaben. Sie wurden jetzt nicht nur neben dem Bild, sondern auf dem ganzen Altar aufgehängt. In der Beschreibung der Kapelle 1844 behauptet man: auf 4 Altarsäulen sind 306 Votivgaben auf den Kupferblechen befestigt, auf dem Altar hängen 402 Votivgaben, es gibt auch 77 verschiedene Heiligenmedaillen, Ringe usw., insgesamt 785 Stück. Im Jahre 1856 wurden 1438 Votivgaben gezählt. Während der genauen Registration der Votivgaben 1884-1927 ist man festgestellt worden, dass im Laufe von 44 Jaren 2539 Votivgaben gespendet wurden. Besonders viel Votivgaben spendete man in den Perioden der Erschütterungen oder Kriege (1903-1906 und 1911- 1914).

auŠros vartai 588.jpg    In der Schatzkammer der Kapelle werden heutzutage auch die Gedenkgeschenke meistens von den ausländischen Pilgergruppen bewahrt. Sie sind keine Zeugnisse der erfahrenen Gnaden, eher der Ausdruck der Verehrung der Gottesmutter und der Hingabe ihr. Viele Leute haben die Votivgaben gespendet nicht nur für die geschehenen Wunder durch die Fürsprache der Gottesmutter, z.B., für die Genesung aus einer schweren Krankheit, wunderbare Rettung aus einer Gefahr oder einem schweren Lebenszustand. Nicht weniger wichtig ist auch die seelische Hilfe oder Tröstung - Unterstützung in einem geistlichen Kampf, die Bekehrung der Nächsten oder das Geschenk der Weisheit bei einer schweren Auswahl.

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GEBET ZU MARIA IM TOR DER MORGENRÖTE


O meine Mutter, Allerheiligste Jungfrau Maria, Deiner Gnade und Deiner unsagbaren Barmherzigkeit bringe ich mich ganz dar heute und immer, und besonders in der Stunde meines Todes. Dir weihe ich meine Seele und mein Leib, die ganze Hoffnung und Freude, alle meine Leiden und Nöten! Mein Leben und sein Ende lege ich in Deine heilige Hände, damit all mein Tun und Treiben nach Deinem heiligen Wunsch und dem Willen Deines liebsten Sohnes richtiggemacht und geordnet wäre!
Amen.


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